Gendern ist nicht nur gendern
Aktueller Stand: 18.05.2026 HINWEIS: ***** Dieser Beitrag ist noch in Arbeit *****
Zum Thema "Gendern um jeden Preis" möchte ich mich klar positionieren. Vorsichtshalber und bloß damit keine Missverständnisse entstehen:
Ich respektiere alle Menschen und alle Identitäten. Ich lasse die anderen machen, was sie wollen. Nur mich dazu zwingen, wie sie zu denken und zu handeln, verbiete ich mir einfach.
Verstecken möchte ich mich nicht:
Obwohl das Selbstbestimmungsgesetz inzwischen das Gegenteil zulässt, bleibt für mich ein bärtiger Mensch mit Penis ein Mann. (Entschuldigen Sie hier die ungeschmückte Wortwahl, ich meine es einfach ernst). Als Frau kann ich einen solchen Menschen wie einen Bruder willkommen heißen, ja, wie eine Schwester aber nicht.
〈 Parenthese | Denkfenster : Menschenbild
Hinter dieser Debatte scheint eine viel größere Frage zu stehen: Ist der Mensch nicht per se etwas "Vorgegebenes" sondern im Gegenteil etwas vollständig Selbstdefinierbares? 〉
Wer gegen alle Vernunft und Fakten der Natur mich hier zur "Besinnung" zwingen möchte und mich wegen meiner Haltung resp. Überzeugung nicht mag oder doof findet, muss hier nicht weiterlesen.
Alle anderen informiere ich, dass es mir hier in diesem Beitrag "Gendern ist nicht nur gendern" nicht darum geht, wie weit noch wir solche Absurditäten zulassen wollen, sondern ist mein Hauptanliegen zu klären, was das "Gendern um jeden Preis" mit uns macht. Denn nebst der dadurch erzeugten "Amputierung" unserer deutschen Sprache, und erweitert der/meiner französischen, ist das Gendern nicht nur eine linguistische Angelegenheit.
Und nun hier das Intro zu meinem eigentlichen Beitrag "Gendern ist nicht nur gendern", mehr habe ich erstmal leider nicht geschafft.
Bisher tat ich mein Bestes und wog mich wie viele andere auch in dem Glauben, Gendern sei gut und richtig. Wenn ich gendere, inkludiere ich all meine Mitmenschen, so mein Erstgedanke.
Das sei zeitgemäß, das sei respektvoll, und die Regenbogenflagge sei der neue Wegweiser in eine liebevolle Zukunft.
〈 Parenthese | Denkfenster : Die Regenbogenflagge
Eine enorme emotionale Kraft hat sie: Die Regenbogenflagge war ursprünglich Symbol von Freiheit und Sichtbarkeit. Heute wirkt sie allerdings wie ein Zeichen moralischer "richtiger" Zugehörigkeit. 〉
Wenn auch es mich in höchstem Maße quälte, unsere schöne Sprache so zu foltern, machte ich bemüht und beherzt voll mit. Wie ein kleines braves Pferd, das ich nun mal bin.
〈 Parenthese | Denkfenster : Schönheit der Sprache
Wie ich unter "Eloquente Texte" auf dieser Homepage darstelle, ist Sprache nicht nur Information. Sprache ist machtvoll und ein Transportmittel. Sie trägt Emotionen, Erlebtes, kulturelles Gedächnis in sich. Vielleicht empfinde ich deshalb solche Eingriffe als Eindringen in meine Intimsphäre?
Auf meiner Webseite änderte ich dann alle Begriffe nach dem Gendern-ist-gut-Muster. So entstanden solche Kuriositäten wie "Kund:innenstimmen", "Geschäftspartner:innen" etc., die kaum noch zu lesen waren.
"Sie" hatten gesagt, ich solle/müsse gendern, also gendere ich.
〈 Parenthese | Denkfenster : Sprache als Macht
Plötzlich geht es hier nicht mehr nur Sprache, sondern ganz und gar Autorität. Früher galt Sprache als etwas Gewachsenes und heute offensichtlich als etwas Formbares. Wie ein gesellschaftliches Steuerungsinstrument. 〉
Tat weh, ich machte aber mit.
〈 Parenthese | Denkfenster : Sozialer Druck
Machte ich das aus Höflichkeit? Aus Anpassung? Oder aber aus der Angst, moralisch auf der falschen Seite zu stehen? 〉
Eines Tages wurde ich durch ein zweifelsohne fundiertes Dokumentar eines Besseren belehrt. Gendern ist nicht "einfach so" über Nacht in unsere Ausdrucksweise gekommen und hat mit einem liebevollen Miteinander nichts zu tun.
Je tiefer ich mich in das Thema "Gendern um jeden Preis" vertiefte und recherchierte, desto größer wurde mein Entsetzen. Eine Hysterie jagte die andere. Skandalöses wurde sichtbar. Ungeschminkt und furchtbar stand das desaströse Erkenntnis da: Gendern ist nicht nur gendern sondern eine furchtbare Indoktrination.
So kam es, dass ich vor einigen Jahren komplett zurückgerudert und zur Vernunft zurückgekehrt bin. Ich gendere nicht. Punkt.
〈 Parenthese | Denkfenster : Innerer Freiraum
Vielleicht war es weniger eine Rückkehr zu bestimmten Meinungen als ein Wiederfinden meines eigenen inneren Sprachgefühls? 〉